Zertifizierungs- und Qualifizierungscenter

Der „Qualitäts-Werker“


Maßnahmebeginn: 09. Juni 2008
Anzahl Teilnehmer: 18-20
Einstieg innerhalb der ersten vier Wochen möglich

Das traditionelle Bild einfacher Arbeit ist weitgehend ersetzt worden durch zunehmende Komplexität in den einzelnen Arbeitsprozessen. Die Experten sprechen heute vom Aussterben des Begriffs „Hilfsarbeiter‘‘ bzw. „Hilfskraft‘‘ wie man in früher kannte.

Heute sind auch einfache Tätigkeiten von An- bzw. Ungelernten durch die Vernetzung mit Folgetätigkeiten in den Arbeitsprozessen vielfältiger geworden und fordern daher eine weitgehende Qualifizierung.

Die stetig wachsenden Qualitätsanforderungen an qualifizierte Mitarbeiter sind heute nicht nur Aufgabe der Vorgesetzten bzw. des Fachpersonals sondern aller Mitarbeiter im Arbeitsprozess auf allen Beschäftigungsebenen.

Hinzu kommen auch die Anforderungen der Arbeitssicherheit und des Umweltmanagements sowie das Bewusstsein für die Geschäftsprozesse.
Der „Qualitäts-Werker“ ist nach Absolvierung der nach AZWV zugelassenen Zertifizierungsmaßnahme ein Mitarbeiter für die globale, neuzeitige Arbeitswelt.

Er ist nach den neuesten technologischen, arbeitswirtschaftlichen Umwelt- und Qualitätsmanagementsystemen qualifiziert und kann durch diese Qualifizierung ohne einen längeren Einarbeitungsgrad in die gängigen Arbeitsprozesse integriert werden.

Durch konsequente Anwendung der Qualifizierung und der Vermittlung notwendiger Kenntnisse in der qualitativen Herstellung von Produkten erhält der Teilnehmer die besten Voraussetzungen für die Integration auf dem Arbeitsmarkt mit größtmöglicher Einstellungsgarantie.

Avisierte Branchen:
- Produzierendes Gewerbe
- Handel
- Dienstleistung
- Medizintechnik / Gesundheitswesen
- Transporttechnik
- Logistik
- Bahn / Verkehrssysteme
Avisierte Personengruppe:
- Lagerfacharbeiter
- Maschinenführer
- Maschinenschlosserhelfer
- Bauschlosserhelfer
- Logistikhelfer
- Staplerfahrer
- Mitarbeiter für Nebenbetriebe
- Meister
- Techniker

Qualifizierung insbesondere auch von Arbeitnehmern 50+

  • Hohes Fachwissen und Denken in Zusammenhängen und Prozessen
  • Zusatzqualifikation „Qualitäts-Werker“ als Integrationsfaktor für verbesserte Chancen am Markt
  • Neuintegration von Qualitäts-Werkern auch auf den unteren Produktionsebenen
  • Reduzierung der Produkthaftungsrisiken im Unternehmen durch Normen- und Fachkenntnis
  • Senkung von Produktionskosten durch höheres Fachwissen
  • Qualifizierte Q-Werker als Multiplikatoren für die generelle Sensibilisierung aller Mitarbeiter in Hinblick auf allgemeine Qualitätsanforderungen und deren Umsetzung im Betrieb / im Prozess
  • Zusätzliche Motivation zur eigenen Leistungserhöhung und Stabilisierung des Selbstwertgefühls
  • Der „Werker“ als Garant für qualitative Produkte und Dienstleistungen
  • Senkung der Kündigungsgefahr durch erweiterte Qualifizierung


    Einsatzmöglichkeiten nach Qualifizierung
  • Einsatz an vorher in Absprache mit den Firmen geschulten individuellen Arbeitsplätzen
  • Der Qualitäts-Werker ist ein operativ und universell einsetzbarer Mitarbeiter zur Umsetzung und Sicherung von Tätigkeiten und Prozessen in der Produktrealisierung.
  • Er ist ein operativ, universell einsetzbarer Mitarbeiter zur Steuerung, Überwachung von Arbeitsprozessen mit neuzeitigem QM-Fachwissen.
  • Einsatz im Arbeitsprozess für festgelegte Kontroll- und Prüfarbeitsplätzen
  • Sofortiger Einsatz bei Bedarfsarbeitsplätzen
  • Einfluss auf Werkerselbstkontrolle (Vorbildfunktion)
  • Einflussnahme auf gesetzliche Vorgaben und deren Einhaltung


    Lerninhalte
    Das sich anschließende Grundlagentool ist für alle Teilnehmer vorgesehen und beinhaltet u. a. folgende Lerninhalte:

    Arbeitssicherheit
  • Sicherheitsvorschriften
  • Umweltschutz
  • Gesetzliche Vorschriften
  • Prozesse
  • Prozesslandschaften
  • Arbeitsprozesse
  • Folgen von Störungen
  • Qualität
  • Was bedeutet Qualität?
  • Wie wird Qualität erzeugt?
  • Welche unterschiedlichen Ansprüche gibt es an Qualität?
  • Der eigene Qualitätsgedanke und die Anpassung an die Arbeitswelt
  • Wie wird Qualität beurteilt?
  • Nacharbeit und daraus resultierende Konsequenzen
  • Normen
  • Leistungsverhalten
  • Der Leistungsgedanke
  • Umsetzung von Leistung
  • Leistungerfassung und -messung
  • Produktion
  • Leistungserreichung / Leistungsverhalten
  • Austaktung
  • Organisation
  • Einzelfertigung (one piece flow)
  • Gruppen- / Fließbandfertigung
  • Grifftechnik
  • Grundlagen der Systemtechnik
  • Logistik
  • Logistikprozesskette
  • Wareneingang / Versand
  • Lagerwirtschaft
  • Materialfluss / Bestände


  • Aufgrund des Profilings erfolgt die Aufteilung der Teilnehmer in die Spezialtools.

    1. Fachspezifisches Praktikum

       - Kennenlernen der spezifischen Prozesse des Arbeitgebers
       - Betreuung durch Ausbilder vor Ort (Training on the Job)

        Danach:

        Aufarbeitung der festgestellten Defizite aus dem Praktikum
        Vermittlung zusätzlicher branchenspezifischer Inhalte


            Danach:

             2. Fachspezifisches Praktikum

                    Danach:

                    - Intensiviertes Bewerbungsmanagement
                    - Abschluss der Maßnahme mit Vermittlung in den Arbeitsmarkt
                    - Betreuung während der Anlaufzeit 4-6 Wochen
                    - Nach branchenspezifischen Anforderungen


    Die Maßnahme ist:

  • modular aufgebaut (individueller Einstieg ist in einem bestimmten Zeitfenster möglich) 
  • individuell anpassbar sowohl an den aktuellen Bedarf des Marktes (Umsetzung konkreter firmenspezifischer Prozesse = größte Aktualität)
  • individuell anpassbar auch durch den vorhandenen Wissenstand der Teilnehmer (Schulung nur solange wie nötig))
    Abschluss:

  • Prüfung zum Nachweis der Fachkunde
  • Zertifikat als QM-Fachpersonal „Qualitäts-Werker“